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Batteriespeicher

Strom speichern. Freiheit gewinnen.

Vom kompakten Heimspeicher bis zum Gewerbespeicher: LiFePO4-Systeme, die Ihren Solarstrom in den Abend bringen, neu geplant oder in Ihre bestehende Anlage nachgerüstet.

LiFePO4AC- & DC-Kopplungnotstromfähig

70 %+

Eigenverbrauchsanteil mit passend dimensioniertem Speicher statt rund 30 % ohne

5000+

Vollzyklen, für die moderne LiFePO4-Zellen spezifiziert sind

~20 ms

Umschaltzeit notstromfähiger Victron-Systeme bei Netzausfall

0 % USt.

auch auf Speicher am Wohngebäude, neu oder nachgerüstet

Der Speicher löst das Grundproblem jeder PV-Anlage

Solarstrom entsteht mittags. Gebraucht wird er morgens und abends. Ohne Speicher fließt der Mittagsüberschuss für wenige Cent ins Netz, und abends kaufen Sie Strom für das Vielfache zurück. Ein Batteriespeicher überbrückt genau diese Lücke: Er hebt den Anteil des selbst genutzten Solarstroms von typischerweise rund 30 Prozent auf 60 bis 80 Prozent, je nach Dimensionierung und Verbrauchsprofil.

Im Tagesverlauf sieht das so aus: Vormittags deckt die PV den Hausverbrauch und lädt den Speicher. Nachmittags ist der Speicher voll, Überschuss geht ins Netz oder in Wallbox und Warmwasser. Ab dem frühen Abend übernimmt der Speicher die Versorgung, oft bis zum nächsten Morgen. Das Netz wird zur Reserve statt zur Hauptquelle.

LiFePO4: die Zellchemie, auf die wir setzen

Wir verbauen Speicher auf Basis von Lithium-Eisenphosphat (LiFePO4). Diese Chemie hat sich im Heimspeicherbereich durchgesetzt, aus guten Gründen: Sie ist thermisch sehr stabil, verzichtet auf Kobalt, verträgt mehrere tausend Vollzyklen und altert gutmütig. Über die Wattschmiede arbeiten wir täglich mit diesen Zellen und Systemen, vom einzelnen Batteriemodul bis zum 48-V-Systemverbund, und wissen, welche Hersteller ihre Versprechen halten.

ZellchemieLithium-Eisenphosphat (LiFePO4), kobaltfrei
Zyklenfestigkeitmehrere tausend Vollzyklen, herstellerabhängig 5.000 bis 8.000
Entladetiefe90 bis 100 % nutzbar, ohne relevante Lebensdauereinbuße
Systemspannungtypisch 48 V im Heimbereich, modular erweiterbar
Managementintegriertes BMS je Modul, Kommunikation mit dem Wechselrichter
Wirkungsgradrund 95 % je Lade-Entlade-Zyklus, systemabhängig

Nachrüstung: die häufigste Aufgabe, unsere Spezialität

Die meisten unserer Speicherprojekte sind Nachrüstungen an bestehenden PV-Anlagen. Dabei stellt sich immer dieselbe Frage: AC- oder DC-Kopplung?

AC-gekoppeltDC-gekoppelt
PrinzipEigener Batteriewechselrichter hinter der BestandsanlageSpeicher am selben Hybrid-Wechselrichter wie die PV
Bestandsanlagebleibt komplett unverändertWechselrichter wird ersetzt oder muss hybrid sein
Typischer FallNachrüstung, Anlagen jeder Marke und jedes AltersNeuanlage oder ohnehin fälliger Wechselrichtertausch
Notstromfähigkeitsehr gut umsetzbar, z. B. mit Victron MultiPlus-IIabhängig vom Hybridgerät, oft nur einphasig
Erweiterbarkeitmodular, Speicher und Leistung getrennt skalierbaran die Grenzen des Hybrid-Wechselrichters gebunden

Unsere Standardlösung für Nachrüstungen ist das AC-gekoppelte Victron-System: Ein MultiPlus-II zwischen Netz und Hausverteilung, LiFePO4-Speicher, Cerbo GX zur Steuerung. Die Bestandsanlage speist weiter ein wie bisher, das System regelt den Bezug am Zählpunkt gegen null. Und wer möchte, bekommt im selben Zug echte Notstromfähigkeit dazu. Wie das im Detail funktioniert, erklärt unser Artikel Batteriespeicher nachrüsten.

Die Reserve, die bleibt, wenn das Netz geht

Ein Speicher kann mehr als Eigenverbrauch. Mit der richtigen Systemtechnik hält er eine konfigurierbare Notstromreserve vor: Das System entlädt im Alltag nur bis zu einer definierten Schwelle, der Rest bleibt für den Fall des Netzausfalls reserviert. Fällt das Netz aus, trennt sich das System automatisch und versorgt die angeschlossenen Kreise weiter, in rund 20 Millisekunden, schneller als Ihr Router merkt, dass etwas war. Mehr dazu auf unserer Seite Notstrom & Ersatzstrom.

Dynamische Tarife: der Speicher als Einkäufer

Seit 2025 muss jeder Stromanbieter dynamische Tarife anbieten, deren Preis dem Börsenstrompreis folgt. Für Speicherbesitzer wird das interessant: Das System lädt gezielt in günstigen Stunden nach, etwa nachts bei viel Wind, und entlädt in teuren Abendstunden. Im Winter, wenn die PV wenig liefert, verdient der Speicher so weiter Geld. Victron-Systeme lassen sich für diese Betriebsart konfigurieren. Die Details und ehrliche Zahlen dazu: Dynamischer Stromtarif und Speicher.

Aufstellort und Installation

Ein Speicher braucht einen trockenen, frostfreien Ort mit stabiler Wand oder Boden: Hausanschlussraum, Keller oder Technikraum. Wir achten auf kurze Kabelwege zum Zählerschrank, saubere DC-Absicherung, korrekte Leitungsquerschnitte und eine Aufstellung, die Wartung und spätere Erweiterung erlaubt. Garagen funktionieren mit Einschränkungen, unbeheizte Dachböden in der Regel nicht. Die Bewertung des Aufstellorts gehört bei uns zur Ersteinschätzung.

Häufige Fragen

In den allermeisten Fällen ja. Bei der AC-Kopplung bleibt Ihre bestehende Anlage komplett unverändert, der Speicher wird mit eigenem Batteriewechselrichter dahinter gesetzt. Das funktioniert unabhängig davon, welcher PV-Wechselrichter verbaut ist und wie alt die Anlage ist.
Als Startpunkt: etwa 1 bis 1,5 kWh nutzbare Kapazität pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Ein Haushalt mit 5.000 kWh landet also bei 5 bis 8 kWh. Mit Wärmepumpe, E-Auto oder Notstromwunsch verschiebt sich die Rechnung nach oben. Die ausführliche Herleitung steht in unserem Wissensartikel zur Speichergröße.
Moderne LiFePO4-Zellen sind für mehrere tausend Vollzyklen spezifiziert. Bei einem typischen Heimspeicher mit rund 250 Zyklen pro Jahr sprechen wir über eine rechnerische Lebensdauer von deutlich über 15 Jahren, meist begrenzt eher die Elektronik als die Zelle.
Die von uns verbauten Speicher nutzen Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4). Diese Chemie ist thermisch deutlich stabiler als die aus Smartphones bekannten Zelltypen und gilt als die sicherste verfügbare Lithium-Technologie. Dazu kommen Batteriemanagementsystem, korrekte DC-Absicherung und ein durchdachter Aufstellort. Genau diese Punkte gehören bei uns zur Installation.
Nur wenn er dafür ausgelegt ist. Viele Standard-Heimspeicher schalten bei Netzausfall ab, gemeinsam mit der PV-Anlage. Ein notstromfähiges System, etwa auf Victron-Basis, trennt sich automatisch vom Netz und versorgt definierte Stromkreise weiter. Wenn Ihnen das wichtig ist, sagen Sie es uns am Anfang, es beeinflusst die Systemwahl grundlegend.
DC-gekoppelte Speicher hängen mit der PV-Anlage am selben Hybrid-Wechselrichter, das ist effizient bei Neuanlagen. AC-gekoppelte Speicher haben einen eigenen Batteriewechselrichter und werden hinter beliebige Bestandsanlagen gesetzt. Welche Variante bei Ihnen sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Wechselrichter und Ihren Zielen ab.
Ja. Mit einem dynamischen Tarif und einem steuerbaren System lädt der Speicher gezielt in günstigen Stunden und entlädt in teuren. In Kombination mit PV-Überschuss erhöht das die Ersparnis spürbar. Victron-Systeme unterstützen diese Betriebsart, Details in unserem Wissensartikel zu dynamischen Tarifen.
Ja, auch Batteriespeicher werden beim Netzbetreiber angemeldet und im Marktstammdatenregister registriert. Beides übernehmen wir für Sie.

Ihr Speicherprojekt beginnt mit einer ehrlichen Rechnung.

Wir prüfen Ihre Anlage, Ihren Verbrauch und Ihre Ziele und sagen Ihnen auch, wenn sich ein Speicher für Sie noch nicht lohnt.

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